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Mit Don Bosco auf den Philippinen 2014

Am 13. Oktober 2013 traf Yolanda, einer der stärksten jemals gemessenen Taifune, die Philippinen. Mehr als 6000 Menschen verloren ihr Leben und unvorstellbare viereinhalb Millionen Menschen ihre Häuser, Dörfer und Existenzgrundlagen – die meisten davon in der Region um die Insel Leyte und Samar. In dieser Region war ich Anfang 2014 für Don Bosco als Fotojournalist und Volontär unterwegs, um die Aufbauprojekte zu dokumentieren und beim Wiederaufbau der zerstörten Dörfer mitzuhelfen. Don Bosco, die drittgrößte christliche Bruderschaft der Welt, verfügt auf den mehrheitlich christlich geprägten Philippinen über ein sehr gutes Netzwerk und konnte so als erste Organisation nach dem Taifun effektive Aufbauhilfe leisten. Nicht nur das gut organisierte Netzwerk von Don Bosco, auch die Gastfreundschaft und Menschlichkeit der Geistlichen beeindruckte mich nachhaltig und war bei meiner Arbeit vor Ort von unschätzbarem Wert.

Die Zerstörung der vom Taifun getroffenen Gebiete überstieg meine schlimmsten Befürchtungen. Gerade angesichts dieser Naturkatastrophe war ich umso mehr von der Effektivität und Geschwindigkeit der Hilfeleistung von Don Bosco und anderen Hilfsorganisationen erstaunt. Auch die grundsätzlich optimistische Lebenseinstellung der Filipinos half den Betroffenen, sich schnell seelisch und körperlich von dem Schock zu erholen und zügig und entschlossen mit dem Wiederaufbau zu beginnen.

Auch diese Reise als Volontär und Fotojournalist hat mir gezeigt, wie effektiv und vorteilhaft sich beide Tätigkeiten miteinander verbinden lassen. Es sind viele Reportagen, Interviews und sogar ein kleiner Film entstanden.

Projekt              Aufbauhilfe nach dem Taifun Yolanda
Organisation   Don Bosco und LVM Helfen verbindet Menschen e. V.
Volontär           Maurice Ressel


Zum vorherigen Projekt:
Mit Skate-Aid in Afghanistan 2010